Elektrosmog / Strahlung
Elektrische Felder, magnetische Wechselfelder und hochfrequente Funkstrahlung werden professionell gemessen, Quellen eingegrenzt und verständlich eingeordnet.
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Gezielt untersuchen.
Fundiert bewerten.
Hochfrequenz
Funkmessung von WLAN, DECT, Mobilfunk, Bluetooth und weiteren hochfrequenten Signalen – einschließlich unauffälliger Funkquellen in Smart-Home- und Alltagsgeräten.
Elektrische Wechselfelder
Erfassung elektrischer Felder und Untersuchung möglicher Quellen in Installation und Geräten.
Magnetische Wechselfelder
Messung niederfrequenter magnetischer Felder, beispielsweise durch Hochspannungsleitungen, Bahnstrom, Transformatoren, Motoren oder elektrische Geräte mit Spulen.
Statische Felder & Aufladungen
Untersuchung statischer elektrischer Aufladungen und magnetischer Gleichfelder an Schlaf-, Wohn- und Arbeitsplätzen.
Von der Frage
zur Klarheit.
Kostenloses Vorgespräch
Wir klären Ihre Beobachtungen, relevante Geräte, mögliche Quellen sowie die zu untersuchenden Wohn-, Schlaf- oder Arbeitsbereiche. Anschließend legen wir den passenden Messumfang fest.
Kontakt →Untersuchung vor Ort
Mit Erfahrung, moderner Messtechnik und einem Blick fürs Ganze.
- Besichtigung: Erfassung der relevanten Aufenthaltsbereiche, Geräte, Leitungen und baulichen Gegebenheiten.
- Untersuchung: Systematische Eingrenzung möglicher Feldquellen unter Berücksichtigung von Nutzung, Abständen und Betriebszuständen.
- Messungen: Differenzierte Messung elektrischer und magnetischer Wechselfelder sowie hochfrequenter elektromagnetischer Felder.
- Probenahme: Bei reinen Feldmessungen ist in der Regel keine Probenahme erforderlich. Ergänzende Proben werden nur bei einer zusätzlichen stofflichen Fragestellung abgestimmt.
Analyse und Auswertung
Die Messergebnisse werden nach Frequenzbereich, Stärke, Dauer und räumlicher Verteilung fachlich eingeordnet.
Bewertung und Empfehlungen
Sie erhalten eine verständliche Bewertung, eine persönliche Einordnung und verhältnismäßige Empfehlungen zur möglichen Reduzierung relevanter Feldquellen.
Grundlagen & EinordnungWas ist Elektrosmog?+
Elektrosmog ist eine Sammelbezeichnung für künstlich erzeugte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Sie entstehen unter anderem durch elektrische Installationen, technische Geräte, Funkanwendungen und Anlagen der Energieversorgung.
Ob und unter welchen Bedingungen elektromagnetische Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte gesundheitliche Wirkungen verursachen, wird je nach Feldart und Expositionssituation wissenschaftlich unterschiedlich bewertet und weiter erforscht. Wir stellen keine medizinischen Diagnosen. Unsere Messungen schaffen Transparenz über die tatsächliche Belastung und werden zusätzlich anhand vorsorgeorientierter baubiologischer Richtwerte eingeordnet.
Unabhängig von einer individuellen gesundheitlichen Bewertung können vermeidbare Expositionen häufig mit einfachen, verhältnismäßigen Maßnahmen reduziert werden – insbesondere an Schlaf- und Daueraufenthaltsplätzen.
Messbereiche & QuellenWas kann untersucht werden?+
Hochfrequente elektromagnetische Felder: Funkmessung von WLAN, DECT, Mobilfunk, Bluetooth und weiteren Signalen. Da zahlreiche Geräte und Smart-Home-Komponenten unbemerkt senden, werden mögliche Quellen systematisch lokalisiert und unterschieden.
Elektrische Wechselfelder: Messung von Feldern an Leitungen, Steckdosen, Elektroinstallationen und angeschlossenen Geräten. Magnetische Wechselfelder: Untersuchung niederfrequenter Felder, etwa durch Hochspannungsleitungen, Bahnstrom, Transformatoren, Bettmotoren oder andere Geräte mit Spulen.
Statische elektrische Felder und Aufladungen: Sie können insbesondere durch synthetische Materialien, Reibung und trockene Raumluft entstehen und zu spürbaren Entladungen sowie in sensiblen Arbeitsbereichen zu technischen Störungen beitragen. Magnetische Gleichfelder können unter anderem von magnetisierten Metallteilen ausgehen und lassen sich an Ruhe-, Schlaf- und Arbeitsplätzen erfassen.
Gesundheit & VorsorgeIst Elektrosmog gesundheitsschädlich?+
Die gesundheitliche Bedeutung elektromagnetischer Felder wird differenziert nach Frequenz, Feldstärke, Expositionsdauer und Abstand bewertet. Für Expositionen unterhalb der geltenden Grenzwerte sind nicht alle langfristigen Fragestellungen abschließend geklärt; mögliche Wirkungen werden weiterhin wissenschaftlich untersucht.
Manche Menschen berichten über Beschwerden, die sie elektromagnetischen Feldern zuschreiben. Eine Messung kann die vorhandenen Felder objektiv erfassen, stellt jedoch keine medizinische Diagnose her und kann einen gesundheitlichen Zusammenhang weder beweisen noch ausschließen. Bei Beschwerden ist zusätzlich eine ärztliche oder umweltmedizinische Abklärung sinnvoll.
Wir orientieren uns an einem vorsorglichen Umgang mit vermeidbaren Expositionen und bewerten Messwerte ergänzend nach vorsorgeorientierten baubiologischen Richtwerten – besonders an Schlaf- und Daueraufenthaltsplätzen.
Vorsorge im AlltagWas kann man gegen Elektrosmog tun?+
Oft helfen bereits einfache Maßnahmen: Abstand zu Feldquellen vergrößern, Betten und Arbeitsplätze nicht unmittelbar an Verteilungen oder leistungsstarken Geräten platzieren und nicht benötigte Geräte vollständig vom Strom trennen.
Funkquellen können bedarfsgerecht betrieben werden – beispielsweise durch zeitweise Abschaltung oder kabelgebundene LAN-Verbindungen. Welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist, sollte sich an den ermittelten Quellen und Messwerten orientieren.
Eine baubiologische Untersuchung nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) kann elektrische, magnetische und hochfrequente Felder differenziert erfassen, Quellen lokalisieren und die Wirkung möglicher Veränderungen unmittelbar überprüfen.
Gezielt statt pauschalWie kann Elektrosmog abgeschirmt werden?+
Vor einer Abschirmung sollten zunächst die Quelle reduziert und der Abstand vergrößert werden. Diese Maßnahmen sind häufig einfacher, wirksamer und wirtschaftlicher als eine bauliche Abschirmung.
Elektrische Wechselfelder und hochfrequente Funkfelder können je nach Situation mit leitfähigen Farben, Geweben, Stoffen oder geschirmten Leitungen reduziert werden. Niederfrequente magnetische Wechselfelder – etwa von Hochspannungsleitungen oder Bahnstrom – lassen sich mit üblichen Maßnahmen dagegen nur sehr eingeschränkt abschirmen.
Abschirmungen sollten quellenbezogen geplant, fachgerecht ausgeführt und vor sowie nach der Umsetzung messtechnisch kontrolliert werden. Unsachgemäße oder nicht geerdete Konstruktionen können wirkungslos sein oder die Feldsituation ungünstig verändern. Erdungsarbeiten gehören in die Hände einer qualifizierten Elektrofachkraft.
ArbeitsplatzuntersuchungElektromagnetische Felder am PC-Arbeitsplatz+
An Computerarbeitsplätzen können elektrische und magnetische Felder, Funkquellen sowie statische Aufladungen gleichzeitig auftreten. Eine differenzierte Messung zeigt, welche Geräte, Leitungen, Netzteile, Funkverbindungen, Möbel oder Materialien tatsächlich zur Belastung beitragen.
Auf Basis der Ergebnisse lassen sich passende Maßnahmen planen, beispielsweise größere Abstände, eine veränderte Geräteanordnung, kabelgebundene Netzwerkverbindungen, geschirmte Anschlussleitungen oder – bei fachlicher Erforderlichkeit – die Erdung geeigneter Metallflächen durch eine Elektrofachkraft.
Energie & HaustechnikPhotovoltaikanlagen und Elektrosmog+
Bei fachgerecht geplanten und installierten Photovoltaikanlagen lässt sich die zusätzliche Feldbelastung in Aufenthaltsbereichen in der Regel gering halten. Relevant sind vor allem Leitungsführung, Wechselrichter, Speicher, Kommunikationsmodule und die Abstände zu dauerhaft genutzten Plätzen.
Vorsorglich sinnvoll sind kurze und eng geführte Leitungswege mit kleinen Leiterschleifen, eine fachgerechte Erdung beziehungsweise ein geeigneter Potentialausgleich sowie ausreichend Abstand von Wechselrichter und Speicher zu Schlaf- und Büroarbeitsplätzen. Ob geschirmte Leitungen oder geerdete Installationsrohre einen zusätzlichen Nutzen bringen, sollte projektspezifisch geplant und messtechnisch überprüft werden.
Weitere UmweltfaktorenRadon, Radioaktivität, Licht und Lärm+
Abhängig von Standort und Fragestellung können auch Radon beziehungsweise Radioaktivität, Licht, Lärm, Erschütterungen, Partikel und Feinstaub als weitere Umweltfaktoren betrachtet werden.
Art und Umfang der Untersuchung werden im Vorgespräch festgelegt, damit nur die tatsächlich relevanten Einflüsse gemessen werden.
