Klare Ergebnisse.
Wir untersuchen verdächtige Baustoffe, mögliche Schadstoffbelastungen und auffällige Gerüche fachgerecht, unabhängig und mit einer auf Ihre Situation abgestimmten Strategie.
Unverbindlich besprechen ↗
Verdächtige Materialien erkennen. Belastungen gezielt untersuchen. Ergebnisse fachlich einordnen.
Nicht vermuten.
Nicht aufbrechen.
Erst untersuchen.
Asbest ist ein natürlich vorkommendes, faserförmiges Mineral. Wegen seiner krebserzeugenden Wirkung ist seine Verwendung in Deutschland seit 1993 grundsätzlich verboten.
Insbesondere in Gebäuden aus den 1950er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre kann Asbest in zahlreichen Bauprodukten vorkommen. Ob ein verdächtiges Material Asbest enthält, lässt sich anhand seines Aussehens meist nicht zuverlässig beurteilen.
Was der Stichtag 31. Oktober 1993 bedeutet
Wurde mit dem Bau eines Gebäudes vor dem 31. Oktober 1993 begonnen, ist vor Tätigkeiten an der Bausubstanz grundsätzlich mit Asbest zu rechnen, solange keine belastbaren Informationen zur Asbestfreiheit vorliegen. Bauherren beziehungsweise Veranlasser müssen dem ausführenden Unternehmen die vorhandenen Informationen zum Baujahr und zu bekannten oder vermuteten Gefahrstoffen zur Verfügung stellen. Das Unternehmen legt darauf aufbauend die erforderliche Erkundung und Schutzmaßnahmen fest.
Wichtig: Daraus folgt keine pauschale Pflicht, jedes ältere Gebäude vollständig analysieren zu lassen. Vor Bohr-, Schleif-, Abbruch- oder Sanierungsarbeiten an verdächtigen Materialien ist eine fachliche Klärung jedoch besonders wichtig.
Wann ist eine Untersuchung sinnvoll?
- Vor Renovierungs-, Sanierungs- oder Abbrucharbeiten in älteren Gebäuden
- Vor dem Kauf einer Immobilie, wenn Baujahr oder verwendete Baustoffe Fragen aufwerfen
- Bei konkretem Verdacht – etwa bei alten Bodenbelägen, Klebern, Putzen oder Faserzementplatten
- Wenn Handwerksbetriebe, Planer oder Behörden einen belastbaren Nachweis benötigen
Typische verdächtige Materialien
- Bodenbeläge und Floor-Flex-Platten
- Kleber, Spachtelmassen, Putze und Beschichtungen
- Rohr- und Leitungsisolierungen
- Fassaden-, Dach- und Wellplatten aus Faserzement
- Fensterbänke und bestimmte Wand- oder Deckenmaterialien
- Brandschutzmaterialien und Dichtungen
Auch weitere ältere Baustoffe können betroffen sein. Eine belastbare Aussage liefert häufig erst die Materialanalyse.
Nicht nur Asbest.
Gezielt nach Fragestellung prüfen.
Welche Stoffe sinnvoll untersucht werden, richtet sich nach Baujahr, Materialien, Nutzung und dem konkreten Verdacht.
Asbest
Kann unter anderem in älteren Bodenbelägen, Klebern, Putzen, Spachtelmassen, Faserzementprodukten, Dichtungen und Brandschutzmaterialien vorkommen.
Künstliche Mineralfasern (KMF)
Ältere Dämmstoffe können lungengängige Mineralfasern freisetzen, insbesondere bei Beschädigung oder Bearbeitung.
Formaldehyd & VOC
Flüchtige organische Verbindungen können beispielsweise aus Holzwerkstoffen, Möbeln, Klebern, Lacken und Renovierungsprodukten stammen.
Holzschutzmittel
Wirkstoffe wie PCP oder Lindan können vor allem in älteren behandelten Holzkonstruktionen und Innenräumen vorkommen.
PAK & PCB
PAK können etwa in teerhaltigen Klebern oder Abdichtungen, PCB unter anderem in früher verwendeten Fugendichtstoffen und Beschichtungen auftreten.
Weichmacher, Biozide & Flammschutzmittel
Je nach Material, Baujahr und Nutzung können weitere schwerflüchtige Stoffe in Staub oder Material relevant sein.
In vier Schritten
zu einem klaren Befund.
Untersuchung, Probenahme und Bewertung orientieren sich an den einschlägigen Vorgaben, insbesondere der TRGS 519 und den anwendbaren VDI-Richtlinien.
Kostenloses Vorgespräch
Wir klären Baujahr, Gebäudetyp, geplante Arbeiten, vorhandene Unterlagen und die möglicherweise betroffenen Materialien. Anschließend legen wir den passenden Untersuchungsumfang fest.
Kontakt →Untersuchung vor Ort
Mit Erfahrung, moderner Messtechnik und einem Blick fürs Ganze.
- Besichtigung: Erfassung der betreffenden Bereiche, Bauteile und sichtbaren Auffälligkeiten.
- Untersuchung: Fachliche Beurteilung verdächtiger Materialien unter Berücksichtigung von Baujahr, Zustand und geplanter Bearbeitung.
- Messungen: Ergänzende Messungen erfolgen, wenn sie für die konkrete Fragestellung fachlich erforderlich sind.
- Probenahme: Geeignete Materialproben werden mit möglichst geringem Eingriff und minimierter Faserfreisetzung entnommen.
Analyse und Auswertung
Ein qualifiziertes Fachlabor untersucht die Proben auf Asbest. Laborbefund, Materialzustand und örtliche Situation werden anschließend gemeinsam ausgewertet.
Bewertung und Empfehlungen
Sie erhalten eine verständliche Bewertung des Befunds sowie nachvollziehbare Empfehlungen für das weitere Vorgehen und gegebenenfalls eine fachgerechte Sanierung.
Intaktes Material nicht unnötig beschädigen.
In vielen Baustoffen ist Asbest fest gebunden. Solange ein solches Material intakt bleibt und nicht bearbeitet wird, ist die unmittelbare Faserfreisetzung meist deutlich geringer. Beim Bohren, Schleifen, Sägen oder Aufbrechen können jedoch sehr feine Fasern freigesetzt und tief eingeatmet werden. Schwach gebundene, poröse oder bereits beschädigte Materialien können ein höheres Risiko darstellen.
Bei Verdacht gilt: Arbeit stoppen, Material unberührt lassen und fachlich klären lassen.Asbestverdacht.
Sicher eingeordnet.
01Kann man Asbest mit bloßem Auge erkennen?+
In der Regel nicht zuverlässig. Das Aussehen allein reicht häufig weder zum sicheren Ausschluss noch zum Nachweis aus. Klarheit schafft eine fachgerecht entnommene Materialprobe mit Laboranalyse.
02Ist asbesthaltiges Material automatisch gefährlich?+
Nicht zwangsläufig. Das Risiko hängt von Materialart, Bindungsform, Zustand und einer möglichen Faserfreisetzung ab. Besonders kritisch sind schwach gebundene, beschädigte oder bearbeitete Materialien.
03Muss jedes ältere Haus vollständig auf Asbest untersucht werden?+
Nein. Bei Gebäuden, deren Bau vor dem 31. Oktober 1993 begonnen wurde, muss vor relevanten Arbeiten jedoch mit asbesthaltigen Baustoffen gerechnet werden, solange keine belastbaren Informationen vorliegen. Der konkrete Erkundungsumfang richtet sich nach den geplanten Tätigkeiten und den betroffenen Materialien.
04Was sollte ich bei Asbestverdacht tun?+
Verdächtiges Material nicht bohren, schleifen, sägen, aufbrechen oder eigenständig entfernen. Lassen Sie zunächst fachlich klären, ob eine Probenahme und Analyse erforderlich ist.
Ungewöhnliche Gerüche wahrnehmen. Quellen systematisch eingrenzen. Ursachen verständlich bewerten.
Geruch ist ein Hinweis.
Wir suchen die Ursache.
Nicht jeder auffällige Geruch bedeutet automatisch eine Schadstoffbelastung. Dauerhafte Geruchsbelastungen können das Wohlbefinden jedoch erheblich beeinträchtigen und sollten sachlich untersucht werden.
Muffig, modrig, chemisch, erdig oder einfach ungewöhnlich: Die Quelle kann in Baustoffen, Bodenaufbauten, Möbeln, Feuchtigkeit, Schimmel, technischen Bereichen oder Abflüssen liegen und ist häufig nicht sofort erkennbar.
Duftstoffe beseitigen die Ursache nicht.
Schimmel, Feuchtigkeit oder Schadstoffquellen werden nicht unproblematischer, nur weil ihr Geruch überdeckt wird. Raumdüfte und andere künstliche Duftstoffe bringen zudem weitere Substanzen in die Innenraumluft. Sinnvoller ist es, die Quelle systematisch einzugrenzen.
Von der Wahrnehmung
zur nachvollziehbaren Bewertung.
Die Untersuchung verbindet die sensorische Wahrnehmung mit Informationen zum Gebäude, zur Nutzung und zu möglichen Material- oder Raumluftquellen.
Kostenloses Vorgespräch
Wir klären, seit wann und in welchen Räumen der Geruch auftritt, wie er sich beschreiben lässt und ob ein Zusammenhang mit Renovierung, Feuchtigkeit, Wasserschäden oder anderen Veränderungen besteht.
Kontakt →Untersuchung vor Ort
Mit Erfahrung, moderner Messtechnik und einem Blick fürs Ganze.
- Besichtigung: Visuelle und sensorische Erfassung der betroffenen Räume und möglicher Geruchsquellen.
- Untersuchung: Überprüfung von Nutzung, Lüftung, Bauteilen, Bodenaufbauten, Einrichtungsgegenständen und technischen Einrichtungen.
- Messungen: Je nach Fragestellung Messung von Raumklima, Feuchtigkeit oder relevanten Raumluftparametern.
- Probenahme: Bei Bedarf Entnahme von Raumluft-, Material- oder Staubproben; gezielte Bauteilöffnungen erfolgen nur nach vorheriger Abstimmung.
Analyse und Auswertung
Sensorische Beobachtungen, Messwerte und gegebenenfalls Laborbefunde werden im Zusammenhang mit Gebäude, Materialien und Nutzung ausgewertet.
Bewertung und Empfehlungen
Sie erhalten eine verständliche fachliche Bewertung und – soweit eine Quelle eingegrenzt werden kann – nachvollziehbare Empfehlungen zur Optimierung oder Sanierung.
Wann ist eine Geruchsuntersuchung sinnvoll?
- Bei auffälligem Geruch während einer Hauskaufbesichtigung
- Wenn ein Gebäude dauerhaft muffig oder modrig riecht
- Wenn nach einer Renovierung neue Gerüche auftreten
- Bei chemischen, stechenden oder anderweitig ungewöhnlichen Gerüchen
- Wenn der Geruch trotz Lüftens immer wieder zurückkehrt
- Nach einem Wasserschaden oder bei Verdacht auf Feuchtigkeit und Schimmel
- Wenn die Geruchsquelle nicht gefunden werden kann
- Vor der Sanierung oder Bewertung eines älteren Gebäudes
Wie riecht es?
Eine möglichst genaue Beschreibung hilft bei der ersten Orientierung: zum Beispiel modrig, muffig, faulig, süßlich, chemisch, stechend, blumig, holzig, erdig sowie urin- oder ammoniakartig.
Auch Zeitpunkt, Wetterlage, Lüftung und Nutzung können wichtige Hinweise geben.
Häufig verborgen.
Systematisch eingegrenzt.
Feuchtigkeit & Schimmel
Muffige oder modrige Gerüche können auf Feuchtigkeit oder mikrobiologische Auffälligkeiten hinweisen. Entscheidend ist, die Feuchteursache zu finden.
Baustoffe & Einrichtung
Farben, Lacke, Kleber, Bodenbeläge, Holzwerkstoffe, Möbel und Renovierungsprodukte können Stoffe an die Raumluft abgeben.
Böden, Wände & Decken
Quellen können verdeckt in Bauteilen, Hohlräumen oder unter Bodenbelägen liegen und dadurch schwer zugänglich sein.
Technische Bereiche
Lüftungsanlagen, Installationen, Heiz- und Technikräume oder Undichtigkeiten können ungewöhnliche Gerüche verursachen oder verteilen.
Alte Baustoffe
In älteren Gebäuden können frühere Beschichtungen, Holzschutzmittel und andere belastete Materialien eine Rolle spielen.
Tiere
Hinterlassenschaften, Nistplätze oder Tierkadaver in Hohlräumen und Dachbereichen können intensive Gerüche hervorrufen.
Abflüsse & Kanalisation
Ablagerungen, ausgetrocknete Geruchsverschlüsse, Undichtigkeiten oder Entlüftungsprobleme sind mögliche Ursachen.
Gerüche verstehen.
Ursachen gezielt klären.
01Bedeutet ein auffälliger Geruch automatisch eine Schadstoffbelastung?+
Nein. Ein ungewöhnlicher Geruch kann viele Ursachen haben und ist nicht automatisch ein Beleg für Schadstoffe. Er ist jedoch ein wichtiges Warn- und Orientierungssignal, das bei dauerhafter Belastung fachlich eingeordnet werden sollte.
02Kann man die Ursache allein am Geruch erkennen?+
Meist nicht sicher. Die Geruchsart kann erste Hinweise geben, reicht für eine belastbare Ursachenbestimmung aber häufig nicht aus. Entscheidend sind die Untersuchung des Gebäudes, mögliche zeitliche Zusammenhänge und bei Bedarf gezielte Messungen oder Proben.
03Welche Gerüche untersuchen Sie?+
Untersucht werden beispielsweise muffige, modrige, erdige, faulige, süßliche, chemische, stechende, holzige sowie urin- oder ammoniakartige Gerüche in Wohn-, Arbeits- und anderen Innenräumen.
04Ist immer eine Raumluftmessung erforderlich?+
Nein. Zunächst wird die Situation vor Ort systematisch betrachtet. Messungen oder Laboranalysen kommen gezielt dann zum Einsatz, wenn sie zur Eingrenzung oder Bestätigung einer möglichen Quelle fachlich sinnvoll sind.
05Was sollte ich vor dem Untersuchungstermin beachten?+
Überdecken Sie den Geruch möglichst nicht mit Raumduft, Duftkerzen oder intensiven Reinigungsmitteln. Notieren Sie, wann, wo und unter welchen Bedingungen er besonders deutlich auftritt. Diese Beobachtungen helfen bei der Ursachensuche.
06Was passiert, wenn eine Geruchsquelle gefunden wird?+
Sie erhalten eine verständliche Einordnung der Befunde und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Je nach Ursache können Lüftungs- oder Nutzungsanpassungen, die Beseitigung einer Feuchtequelle, der Austausch belasteter Materialien oder eine fachgerechte Sanierung sinnvoll sein.
Sie nehmen einen ungewöhnlichen Geruch wahr?
Beschreiben Sie uns, wo und wann der Geruch auftritt. Gemeinsam klären wir, welche Untersuchung für die Ursachensuche sinnvoll ist.
